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Corona-Krise

Nicht stattfindende Veranstaltungen

Aufgrund der Corona-Pandemie muss die Städtische Seniorenarbeit die nächsten größeren Veranstaltungen absagen. Sowohl das für Juli gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt geplante Grillfest im Haus Leni als auch die Schifffahrt auf dem Main im September können nicht stattfinden, da die erforderlichen Sicherheitsvorkehrungen nicht umsetzbar sind.

Zur Zeit können keine Treffen von Seniorengruppen im Haus Leni stattfinden, die Gymnastikgruppe und die Wassergymnastikgruppe pausieren.

Die Städtische Seniorenarbeit bedauert dies, da viele Senioren und Seniorinnen gerade jetzt zunehmend Bedarf an geselligen Angeboten haben. Dennoch steht die Sicherheit gerade in der Seniorenarbeit an erster Stelle.

Stattfindende Veranstaltungen

Beratungen finden nach wie vor telefonisch zu den gewohnten Öffnungszeiten statt. In Angelegenheiten, die sich telefonisch nicht erledigen lassen, kann auch ein persönlicher Termin unter Einhaltung besonderer Vorkehrungen vereinbart werden.

Auch die Trauerberatung (in Kooperation mit der Hospizgruppe 'Wegwarte') findet als Zweiergespräch unter Einhaltung der Abstandsregeln statt.

Zur Unterstützung für alleinstehender Menschen

Unter der Telefonnummer der städtischen Seniorenarbeit kann zudem nach der Trauerberatung der Hospizgruppe "Wegwarte" gefragt werden, die ebenfalls nach wie vor angeboten wird.

Die letzten Tage haben gezeigt, dass sich gerade ältere Menschen momentan viele Fragen stellen: Wer kauft für mich ein, wenn ich selbst nicht raus soll? Was kann ich tun, wenn ich mich einsam fühle? Soll ich meine Angehörigen bitten, mich zu unterstützen, obwohl ich eigentlich topfit bin?

Die Städtische Seniorenarbeit unterstützt Senior*innen sowie deren Angehörige gerne dabei, Antworten auf derartige Fragen zu finden.

Vorrangig ist es für alle und insbesondere ältere Menschen wichtig, die geltenden Warnungen und Handlungsempfehlungen ernst zu nehmen und einzuhalten. Das heißt: Tatsächlich zuhause bleiben, Kontakt nur mit denen, die in der gleichen Wohnung leben, Übergabe von Einkäufen ohne direkten Kontakt, bei unvermeidbaren Begegnungen auf zwei Meter Sicherheitsabstand bestehen, Hände ebenso häufig wie gründlich waschen und viele andere Maßgaben mehr. Und: Wer älter als 60 Jahre ist, zählt zur Risikogruppe, auch wenn man sich fit und nicht schutzbedürftig fühlt.

Für alle ist es ungewohnt, auf das soziale Miteinander zu verzichten. Alleinstehenden Älteren fällt dies jedoch besonders schwer. Gerade Einkaufsgänge sorgen für diesen Personenkreis zumindest sporadisch für etwas Abwechslung, Bewegung und Kontakt. Darauf nun zu verzichten, ist hart. Deshalb ist es gerade jetzt besonders wertvoll, wenn Angehörige und Nachbarn ältere, alleinlebende Menschen nicht nur mit Einkäufen unterstützen, sondern auch überlegen, wie sich das Gefühl des Alleinseins durch kleine Gesten unterbrechen lässt. Oft genügt schon ein Anruf oder eine nette Botschaft im Briefkasten, um zu zeigen, dass man da ist und aneinander denkt.

Droht die Decke auf den Kopf zu fallen, ist ein Spaziergang an der frischen Luft (unter Beachtung der Abstandsregel) hilfreich, oder auch ein Gruß von Balkon zu Balkon.

Wer ganz auf sich allein gestellt ist, und jemanden zur Unterstützung sucht, kann sich beispielsweise an die „Ape-Brothers“, ein Groß-Gerauer Unternehmen, das eigentlich eine mobile Cocktailbar betreibt, wenden (Telefon 0170 7045397).  Die Mitarbeiter haben sich zu ehrenamtlichen Einkaufsdiensten bereit erklärt. Darüber hinaus bieten zahlreiche Geschäfte zwischenzeitlich Lieferdienste an, darunter Apotheken, Bäckereien und Gaststätten – es lohnt sich nachzufragen.

Hier eine Übersicht zu Hilfeangeboten in den Städten und Gemeinden des Landkreises Groß-Gerau.

Wie in den Zeiten vor der Coronakrise, besteht in der Stadt Groß-Gerau ein gutes Hilfenetzwerk an ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen, Beratungsstellen, ehrenamtlichen Diensten, Behörden und medizinischen Einrichtungen. Diese bewährte Struktur steht den Groß-Gerauern nach wie vor zur Verfügung. Gerne vermittelt das Team der Städtischen Seniorenarbeit einen Kontakt zu den Ansprechpartnern.

Sollten sich jedoch ohne zuvor erfolgte Anfrage unbekannte Helfer melden, ist Vorsicht geboten –  die Seriosität eines solchen Dienstes ist auf jeden Fall zu hinterfragen. Meldungen über kriminelle Angebote und Handlungen, insbesondere im Zusammenhang mit älteren Menschen, machen immer wieder die Runde.

Hinweise zum Verhalten bei Krankheitssymptomen und Kontaktdaten

Wer Erkältungs- oder Grippesymptome verspürt, sollte zunächst telefonisch mit der Hausarztpraxis Kontakt aufnehmen und das weitere Vorgehen besprechen.

Wer in einem Risikogebiet war, oder Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person hatte, kann sich direkt an das Medizinische Versorgungszentrum der Kreisklinik (06152 / 986-2110) oder das Gesundheitsamt (06152 /989 213) wenden.

Unter der Rufnummer 116117 ist der ärztliche Bereitschaftsdienst zu erreichen.

Eine sehr hilfreiche Adresse für alle Fragen rund um das Thema Corona-Virus ist das „Bürgertelefon“ des Kreises Groß-Gerau, das von 08:00 bis 20:00 Uhr unter Telefon 06152 / 989 898 sowie per E-Mail unter buergertelefon@kreisgg.de erreichbar ist.