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Kreisstadt Groß-Gerau

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16. April 2018

Zeitzeugen-Gespräch: Gesellschaftlicher Wandel im Kontext der 68er-Bewegung 

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Der Vietnamkrieg der Amerikaner, das Misstrauen gegenüber dem Staat in der Zeit der Großen Koalition, das Durchsetzen von Notstandsgesetzen sowie die mangelnde Aufarbeitung des Nationalsozialismus sind nur einige der Themen, die die junge Generation und viele Intellektuelle Ende der sechziger Jahre auf die Straße brachten.
Der Tod von Benno Ohnesorg bei einer Anti-Schah-Demonstration in Berlin im Juni 1967 und das Attentat auf Rudi Dutschke im April 1968 führten zur Eskalation der Auseinandersetzungen. Dutschke entwickelte sich zum Wortführer der Studentenbewegung. Doch die Studentenbewegung war nur der exponierte Teil eines gesellschaftlichen Wandels, der schon früher in der Bundesrepublik begonnen hatte und nicht nur an den Universitäten Raum griff.

In Kooperation mit dem Prälat-Diehl-Gymnasium soll in der Reihe der Zeitzeugengespräche mit Protagonisten aus Groß-Gerau und der Region erörtert werden, wie sie den damaligen gesellschaftlichen Wandel erlebt haben, was er bewirkte und wie er heute gesehen wird. Als Zeitzeugen eingeladen sind der frühere Kreisstadtbürgermeister Manfred Hohl, der Redakteur Walter Keber, der lange Jahre bei der Frankfurter Rundschau arbeitete, sowie Mario Ederberg, ehemals Oberstudienrat an der Prälat-Diehl-Schule. Neben der Teilnahme von Oberstufenschülern des Gymnasiums sind interessierte Gäste willkommen.

Treffpunkt für das Zeitzeugengespräch ist am Mittwoch, 25. April 2018, um 13.15 Uhr das Stadtmuseum am Marktplatz. Der Eintritt ist kostenfrei. Ergänzende Auskünfte gibt gerne Museumsleiter Jürgen Volkmann (Telefon 06152/716295, E-Mail juergen.volkmann@gross-gerau.de).