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Datum: 13.10.2021

Gedenkfeier zur Erinnerung an Pogromnacht 1938, ein dunkles Kapitel der deutschen Geschichte

Die Novemberpogrome 1938 – bezogen auf die Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 – sind als Reichskristallnacht oder Pogromnacht in die deutsche Geschichte eingegangen. Durch die vom nationalsozialistischen Regime organisierten und gelenkten Gewaltmaßnahmen gegen Juden verloren viele hundert Menschen das Leben. Zudem fielen in dieser Nacht zahlreiche Synagogen, Versammlungsräume und Geschäfte, aber auch Wohnungen und jüdische Friedhöfe den Anschlägen zu Opfer.

Dieser dunkle Tag in unserer Vergangenheit darf nicht in Vergessenheit geraten, denn er erinnert mahnend daran, wohin Fremdenhass und Ausländerfeindlichkeit führen können.

Um die Erinnerung an die Ereignisse der Pogromnacht wach zu halten, aber auch um ein sichtbares Zeichen gegen Fremdenhass und Rechtsradikalismus in der Gegenwart zu setzen, richten der Magistrat der Kreisstadt in Kooperation mit den lokalen Kirchengemeinden am Dienstag, 9. November 2021, um 18 Uhr eine Gedenkfeier aus. Die Bevölkerung ist zur Teilnahme aufgerufen, um gemeinsam ein Zeichen gegen Rechtsradikalismus und Fremdenhass zu setzen.
Aufgrund von nach wie vor einzuhaltenden Corona-Regeln findet das Gedenken wie bereits im Vorjahr auf dem Marktplatz statt. Auf einen Schweigemarsch wird wegen der fortwährenden Pandemielage verzichtet.

Im Anschluss an diese Gedenkfeier werden Vertreter von Stadt und Kirchen am Synagogen-Denkmal in der Adolf-Göbel-Straße einen Kranz niederlegen.