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Datum: 31.03.2021

Elterninformation zur Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen seit Dienstag, 6. April

Die Kreisverwaltung hat die Schließung von Kindertageseinrichtungen seit Dienstag, 6. April 2021, angeordnet. Lediglich eine Notbetreuung für systemrelevante Berufe ist zugelassen.

Allgemeinverfügung des Landkreises Groß-Gerau für Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen


Das Land Hessen hat mitgeteilt, dass für eine von Kreisverwaltungen verordnete Phase der Notbetreuung in Kindertageseinrichtungen aktuell kein Ausgleich für die Mindereinnahmen der betroffenen Kommunen vorgesehen ist.
Die Kreisstadt Groß-Gerau hat bei den anderen Kommunen des Landkreises zur Diskussion gestellt, wie mit den KiTa-Gebühren derjenigen Eltern zu verfahren sein könnte, die von dem Betretungsverbot betroffen sind. Sollte sich in der Runde der Bürgermeister eine einheitliche Linie abzeichnen und eine Rückerstattung als denkbar angesehen werden, müssten im Nachgang noch die städtischen Gremien einer solchen Regelung zustimmen. Bürgermeister Erhard Walther hofft, dass sich eine positive Entscheidung im Sinne der Eltern findet. Selbstverständlich informiert der Bürgermeister zu gegebener Zeit das Personal im Amt KiTa, die Leitungen der Kindertagesstätten sowie den Stadtelternbeirat.
Bis dahin bitten wir um Geduld und von Anfragen im Fachamt abzusehen.
Vielen Dank.


Liebe Eltern,

wie in der neusten Allgemeinverfügung zur Verhinderung der weiteren Ausbreitung des Corona-Virus im Landkreis Groß-Gerau im Bereich Kindertageseinrichtungen beschrieben steht, sind Kindertageseinrichtungen ein Ort der Begegnung, aber auch Orte, in denen sich die Infektionen leichter ausbreiten können.

Aus diesem Grund gelten seit Dienstag, 6. April 2021, bis voraussichtlich 18. April 2021 in unseren Kindertageseinrichtungen die Notbetreuung und ein Betretungsverbot. Leider können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht sagen, wie es ab Montag, 19. April 2021, weitergeht.

Damit Sie kurz und knapp darüber informiert sind was dies bedeutet und was Sie als Elternteil tun müssen, haben wir für Sie eine Liste „auf einen Blick“ zusammengestellt:

Arbeitgeberbescheinigung über einen systemrelevanten Beruf

  • Muss ausgefüllt und in der Kita abgegeben oder per E-Mail zugeschickt werden.
  • Diese Bescheinigung wird in der Kita aufbewahrt.

Bescheinigung des Arbeitgebers zum Anspruch auf Notbetreuung

Angaben zur systemrelevanten Berufsgruppen

Arbeitgeberbestätigung

  • Wie in der Allgemeinverfügung zu lesen ist, brauchen folgende Menschen eine formlose Arbeitgeberbestätigung:
    • Partner*innen von systemrelevanten Partner*innen.
    • Alleinerziehende in einem nicht systemrelevanten Beruf.
    • Schüler*innen und Studierende (kopierte Immatrikulationsbescheinigung).
  • Bitte in der Kita abgeben.

Betretungsverbot/ Notbetreuung

  • Bedeutet, dass lediglich jene Kinder in der Einrichtung betreut werden können, die die Punkte in der Allgemeinverfügung erfüllen.
  • Bitte betreten Sie beim Bringen oder Abholen Ihres Kindes nicht die Einrichtung.

Betreuungszeiten

  • Die Öffnungszeiten einzelner Gruppen können trotz der Einschränkung der Kinderzahl in bestimmten Fällen nicht eingehalten werden:
  • Gründe können sein:
    konstante Gruppenzusammensetzung, denen auch Personal zugeordnet ist, das nicht die Betreuung der anderen Gruppen übernimmt;
    keine Zusammenlegung von wenigen Kindern in den festen Gruppen,
    krankheitsbedingte Personalausfälle bzw. Resturlaube und krankheitsbedingter Ausfall aufgrund von Nebenwirkungen der Impfung.
  • Informationen hierzu folgen noch.

Eingewöhnung und Neuaufnahmen

  • Aufgrund des Betretungsverbots können lediglich jene Kinder eingewöhnt werden, die nach der Allgemeinverfügung die Kita betreten dürfen.

Für welche Kinder gilt das Betretungsverbot nicht?

  • Wenn beide Elternteile berufstätig sind, davon ein Elternteil im systemrelevanten Bereich.
  • Elternteile selbst Studierende oder Schüler*innen sind.
  • Berufstätige Alleinerziehende.
  • Kinder, deren Betreuungsbedarf aus Sicht des Jugendamtes einen Kita-Aufenthalt erforderlich machen.
  • Kindern in so genannten Einzelintegrationsmaßnahmen.
  • Wenn durch das Betretungsverbot im Einzelfall für Eltern und Kinder besondere Härte entsteht, die sich durch außergewöhnliche und schwerwiegende Umstände von den durch den Wegfall der regelhaften Betreuung allgemein entstehenden Härten abhebt (hierfür braucht es den Härtefallantrag).

Gebührenrückerstattung

  • Über eine mögliche Anpassung der Betreuungsgebühren beraten die politischen Gremien. Sobald es hier neue Informationen gibt, werden wir Sie in Kenntnis setzen.

Härtefallantrag

  • Ein Härtefallantrag muss gestellt werden und beim jeweiligen Träger eingehen.
  • Bitte beachten Sie, dass die Bearbeitung eines Härtefalls zwei bis drei Tage in Anspruch nehmen kann. Sie werden durch den Träger über eine Zustimmung oder Ablehnung Ihres Antrags informiert.

     Elternantrag zur Härtefallregelung

Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Betretungsverbot für Kindertageseinrichtungen ab 02. April 2021

Informationen erhalten Sie auch über: www.kreisgg.de und Ihre Kindertageseinrichtung.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie viel Kraft und Gesundheit. Wiedermal sind wir alle vor eine große Herausforderung gestellt worden, welche unsere gesammelten Kräfte benötigt. Denn der Aufwand, welcher aktuell ansteht und die damit verbundene Unsicherheit zerrt an den Nerven.

In diesem Zuge bedanken wir uns bei Ihnen für Ihre Geduld und Ihr Verständnis.

Bitte beachten Sie, dass Vorgaben, Verordnungen und Regelungen jederzeit je nach epidemiologischer Sicht, wissenschaftlicher Erkenntnisse und aktuellen Infektionslage angepasst und verändert werden können.

Wir wünschen Ihnen und Ihrer Familie weiterhin alles Gute!