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20. Mai 2020

Zehn Frauen qualifizieren sich für den Einsatz in Kindertagesstätten der Stadt 

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Kita Groß-Gerau

Es ist faszinierend, was zehn Frauen –  Sandra Brieske, Beatrice di Caro, Regina Gröger, Gabriele Kostner, Amelie Krumb, Christine Annelie Libeau, Maria Maddalena de Nigris, Döne Öztürk, Anne Opetz und Anke Schmitt – die sich zum Ziel gesetzt haben, als Zusatzkräfte in den kommunalen Kindertagesstätten der Kreisstadt Groß-Gerau zu wirken, in der Phase des im April 2019 begonnenen internen Fortbildungsprogramms „Pädagogisch Fit – Qualifikation von Zusatzkräften für die Kindertagesstätten der Stadt Groß-Gerau“ geleistet haben.

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Kitas_Zusatzkräfte

Die Qualifizierung mit ihren insgesamt zehn Modulen verlangte den Teilnehmerinnen einiges ab: Monatliche Praxisaufgaben, die Auseinandersetzung mit der Theorie und der Praxis in Anlehnung an den Hessischen Erziehungs- und Bildungsplans und vor allem eine Auseinandersetzung mit sich selbst und der eigenen Haltung. Ferner gehörte die Hospitation in einer der kommunalen Kindertagesstätten zum Qualifizierungsprogramm. 

Anfang dieser Woche haben alle zehn Frauen mit Erfolg ihre Abschlussprüfung absolviert. Dazu traten sie in drei Prüfungsgruppen an, in denen sie vorab aufgerufen waren, ein Konzeptpapier zu einem selbstgewählten Thema aus dem Bereich der Qualifizierung zu erstellen. Diese Aufgabe forderte von den Frauen ein hohes Maß an Teamwork – in Zeiten der Corona-Pandemie selbstverständlich unter Einhaltung aller geltenden Vorgaben.

Am Prüfungstag präsentierten die Gruppen ihr Ergebnis und stellten sich danach einer mündlichen Prüfung, die Sybille Benstetter, Sachgebietsleiterin kommunale Kindertagesstätten Groß-Gerau, und Michelle Bürger, Fachberaterin kommunale Kindertagesstätten Groß-Gerau, abnahmen. Zum einen orientierten sich die Fragen am vorgelegten Konzeptpapier, zum anderen an der gezeigten Präsentation.
„Es war nichts Anderes zu erwarten, als dass die drei Prüfungsgruppen ihre Ausarbeitung zu einem selbstgewählten Modul der Qualifizierung sowie deren letztendlich wahrhaft kreative Präsentation mit Erfolg bestehen“, stellten Sybille Benstetter und Michelle Bürger übereinstimmend fest. Die multiprofessionelle Gesamtgruppe habe sich voller Tatendrang, Energie und Wissensdurst jedem einzelnen Modul und dessen Inhalten – bisweilen auch kritisch – gewidmet. 

Auf die Glückwünsche zur bestandenen Prüfung durch die Seminarleiterinnen folgte die Vergabe der Qualifizierungsurkunden sowie das Unterzeichnen der Arbeitsverträge. Zum Bedauern aller, konnte die ursprünglich geplante Abschlussfeier aufgrund der Corona-Krise nicht stattfinden, sie wird aber in jedem Fall nachgeholt.   

„Die Durchführung, Planung und Nachbereitung dieser Qualifikation bereitete mir sehr viel Freude, denn letzten Endes wird aus der lehrenden Person eine Lernende und dafür bin ich der Gruppe wirklich dankbar“, betonte Michelle Bürger: „Eine derartige Qualifizierung ist ein Paradebeispiel dafür, dass der Lernprozess ein Leben lang anhält, jeder Mensch enorme Ressourcen besitzt und es Wert ist, dafür Anerkennung zu erfahren.“