Top-Platzierung bei „Gemeindecheck Daseinsvorsorge“
Die Kreisstadt Groß-Gerau hat beim „Gemeindecheck Daseinsvorsorge“ des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) hervorragend abgeschnitten. Platz 124 unter 10.817 Städten und Gemeinden bedeutet, dass Groß-Gerau deutschlandweit unter den besten 1,15 Prozent gelandet ist.
„Das ist ein herausragendes Ergebnis. Wir wissen, dass wir uns in puncto Lebensqualität und Daseinsvorsorge nicht verstecken müssen. Nun eine solche Bestätigung zu erfahren, ist schön. Das motiviert uns, weiter daran zu arbeiten, Groß-Gerau als attraktive Stadt zu erhalten – auch wenn das angesichts der schwierigen finanziellen Situation alles andere als einfach ist“, sagt Bürgermeister Jörg Rüddenklau.
Gesundheit, Freizeit, Digitales, Bildung und Mobilität betrachtet
Die Autorinnen und Autoren der Studie hatten die Bereiche Digitales, Gesundheit, Mobilität, Freizeit und Bildung unter die Lupe genommen. Dabei spielten Fragen wie Mobilfunkabdeckung und Breitbandversorgung, Apotheken, hausärztliche Versorgung, Kliniken, Öffentlicher Personen Nahverkehr (ÖPNV), Nähe zu Autobahnen und Flughäfen, Schwimmbäder und Museen, aber auch Schulen und Kitas eine Rolle.
Groß-Gerau verfügt mit zwei Bahnhöfen und Autobahnanschlüssen über eine ausgezeichnete Verkehrsinfrastruktur, auch der Frankfurter Flughafen ist in weniger als einer halben Stunde zu erreichen. Die Kreisstadt ist Krankenhaus-Standort, zudem haben sich hier zahlreiche Haus- und Fachärzte angesiedelt. Ferner kann die Stadt mit mehreren Apotheken punkten. Seit vielen Jahrzehnten stellen die weiterführenden Schulen in der Stadt einen Anziehungspunkt für umliegende Kommunen dar, außerdem sind in der Stadt zwei Förderschulen und die Beruflichen Schulen beheimatet. Zugleich haben die Kreisverwaltung, das Amtsgericht oder auch das Finanzamt hier ihren Sitz.
Kreisstadt Groß-Gerau hat viel zu bieten
Auch in puncto Freizeit hat Groß-Gerau mit Hallen- und Freibad, der Fasanerie, dem Niederwaldsee, einem guten Radwegenetz, Stadtmuseum, Stadtbücherei und Musikschule, einem von Vereinen getragenen großen Sportangebot und einer lebendigen Gastronomieszene viel zu bieten. Auch an Sehenswürdigkeiten ist die Stadt reich, vom Historischen Rathaus über den Wasserturm bis hin zu zahlreichen Fachwerkhäusern.
„Wir wissen um unsere Stärken. Dass wir so weit vorne landen, hat mich aber selbst überrascht“, räumt Rüddenklau ein.
Das gute Ergebnis hat für Freude im Rathaus gesorgt, überbewerten wollen es die Verantwortlichen nicht. Es ist aber Ansporn, weiter an der Lebensqualität in der Stadt zu arbeiten.