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01. Juli 2014

"Kids-Club" erkundet Schloss Freudenberg

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Jugendarbeit Kids-Club
Ein Ausflug in das Schloss Freudenberg nahe Wiesbaden stand am vergangenen Wochenende auf dem Programm des „Kids Clubs“ im Jugendzentrum Anne-Frank. Acht Kinder, die an der Fahrt teilnahmen, nutzten mit Freude die Chance, in der alten geschichtsträchtigen Villa und deren weitläufigen Außengelände neue Sinneseindrücke zu sammeln.


Am Beginn stand das ausgiebige Erkunden des Parks. Besonders der im Waldbereich eingerichtete Barfußpfad, der mit seinen verschiedenen Untergründen außergewöhnliche Sinnesreize auslöste, hatte es den Kindern angetan. Anschließend ging es zur fünf Meter hohen Riesenschaukel, auf der die Mädchen und Jungen dem Himmel entgegen schwangen.

Nachdem das Labyrinth durchquert, die Windharfe inspiziert und der Heil- und Kräutergarten besichtigt waren, hieß das nächste Ziel „Riesenpendel“. Aufgabe dort: Ein Kind legt sich auf den Boden, ein anderes bringt einen tonnenschweren Stein in Bewegung, der dann in einem Abstand von etwa einem halben Meter über dem am Boden liegenden Kind hin und her schwingt. „Das ist ein ganz schön mulmiges Gefühl“, berichtete Chiara Kolb, die regel-mäßig den „Kids Club“ besucht.

Bei der weiteren Erkundungstour eroberten die Mädchen und Jungen kletternd und balancierend die Naturholzlandschaft rund um Schloss Freudenberg, ehe sie nach einer kleinen Imbisspause die Türen der Villa durchschritten. Dort faszinierten gleich im Eingangsbereich zwei große, mit Wasser gefüllte Messingschüsseln. Besonders beeindruckend: Einfaches Reiben mit den Handflächen zauberte nicht nur einen Ton hervor, sondern brachte auch das Wasser in den Schüsseln zum sprudeln. Weitere Exponate, die es zu entdecken und auszuprobieren galt, waren beispielsweise Strömungstafel, Wolkenmaschine, Impulskugelreihe, Duftorgel oder Spiralzeichner.

Vielfältige Klänge erwarteten die Kinder im Keller des Schlosses, wo sie unter anderem mit Hilfe eines Cellobogens verschiedene, auf Ständern befestigten Metallplatten zum klingen brachten. Auf den metallenen Platten befindlicher Sand bildete – abhängig von der jeweiligen Tonlage – bezaubernde Muster.

Einhelliges Resümee der Mädchen und Jungen nach vier Stunden in Schloss Freudenberg: „Da müssen wir unbedingt noch mal hin.“