Sprungziele
Hauptmenü
Inhalt

Fünf Post-Partnerfilialen in Groß-Gerau

Seit der Schließung des Postamts in der Gernsheimer Straße Ende Februar 2025 betreibt die Post keine eigenen Filialen in Groß-Gerau und seinen Stadtteilen mehr. Das bedeutet aber nicht, dass die Einwohnerinnen und Einwohner auf Postdienstleistungen verzichten müssten. Bei einem Termin in Groß-Gerau gab Gabriele Schulz, Regionale Politikbeauftragte Hessen und Unterfranken der DHL Group, einen Überblick über die Post-Infrastruktur in der Kreisstadt.

Mittlerweile gibt es in Groß-Gerau und seinen Stadtteilen fünf sogenannte Partnerfilialen: Am Edeka-Center (Mainzer Straße 50), im k Kiosk im Helvetia-Parc (Helvetiastraße 1), im Nahkauf Auf Esch (An der Römerbrücke 33), im Caramelo-Markt in Dornheim (Mainzer Landstraße 1) und bei Elektro Drott in Wallerstädten (Sanddeich 7).

Längere Öffnungszeiten als Vorteil

Mit dem Regelbetrieb der Partnerfilialen hatte die Post im Sommer 1995 begonnen. Zuvor war zwei Jahre lang getestet worden. In der Regel handelt es sich bei den Filialpartnerinnen und -partnern um Kaufleute aus dem Einzelhandel. Postdienstleistungen rund um Brief und Paket sind heute in großen Supermärkten und dem Kiosk an der Ecke ebenso wie in Blumenläden, Schreibwarengeschäften, Tierarztpraxen, an Tankstellen und in Feinkostläden zu finden.

Gemeinsam mit ihren Partnerinnen und Partnern betreibt die Post deutschlandweit rund 12.600 Filialen und mehr als 10.000 DHL-Paketshops. In der Stadt Groß-Gerau gibt es fünf DHL-Paketshops, nämlich in der Münchener Straße 2 (Fachmarktzentrum Nord), Darmstädter Straße 1, Helvetiastraße 5, Otto-Wels-Straße 1 und Rathausstraße 16 (Berkach).

Als Vorteil für Kundinnen und Kunden streicht die Post die deutlich längeren Öffnungszeiten heraus. Waren die früheren Postämter im Jahr 1990 im Schnitt 18 Stunden in der Woche geöffnet, sind es heute bei Partnerfilialen und DHL-Paketshops rund 55 Stunden.

Suche nach Lösung für die Nord-Siedlung

Nachdem die Partnerfiliale im Groß-Gerauer Wasserweg geschlossen hat, sucht die Post nach einer Lösung für die postalische Versorgung der Nord-Siedlung. Dies könne in Form einer neuen Partnerfiliale oder über eine Poststation geschehen, so Gabriele Schulz. An den automatisiertem Poststationen können Briefmarken gekauft, Briefe und Pakete, aber auch Einschreiben aufgegeben werden.