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Datum: 02.10.2026

Interkulturelles Fußballturnier kommt gut an

Spaß haben, kicken und neue Leute treffen – das war die Idee hinter dem „Interkulturellen Fußballturnier“ in der Halle A der Groß-Gerauer Martin-Buber-Schule. Willkommen waren Mädchen und Jungen im Alter von neun bis zwölf Jahren, organisiert hatten das Event die beiden Groß-Gerauer Sportcoaches Samadoon Mohamed und Janik Dreiseitl.

Insgesamt 20 Kinder und Jugendliche folgten dem Aufruf und gingen in vier Mannschaften an den Start. Neben den „Ahmadiyya-Kickers“ waren das Team „Nasir Bagh“, der FC Kickers Rhein-Main Groß-Gerau und „Die Feuerfüchse“ dabei. Der FC Kickers schickte ein gemischtes Team aus Mädchen und Jungen ins Rennen. „Die Feuerfüchse“ wurden aus Spielern zusammengestellt, die sich einzeln angemeldet hatten.

Jedes Team absolviert sechs Partien

Jede Mannschaft bestand aus vier Feldspielern (beziehungsweise -spielerinnen) und einem Torwart. Gespielt wurde in einem Liga-Wettbewerb mit Hin- und Rückrunde, sodass alle Teams während des rund vierstündigen Turniers sechs Partien absolvierten.

Am Ende setzten sich die „Ahmadiyya-Kickers“ knapp vor „Nasir Bagh“ durch. Dahinter landeten der FC Kickers Rhein-Main und „Die Feuerfüchse“. Das Gewinnen stand indes nicht im Vordergrund. Viel wichtiger waren die gemeinsame sportliche Betätigung und der Spaß am Fußball. Bei der Siegerehrung gab es für alle Medaillen und Urkunden.

„Das war eine richtig schöne Veranstaltung. Alles ist fair, fröhlich und ohne Zwischenfälle verlaufen“, resümierte Janik Dreiseitl. Unterstützung erfuhren er und Samadoon Mohamed beim Turnier von Roger Treuting und Elisabeth Baptista.

Interkulturelle Wochen enden mit „Tag der offenen Moschee“

Das „Interkulturelle Fußballturnier“ gehörte zu den Interkulturellen Wochen, die das Sozial- und Integrationsbüro der Kreisstadt Groß-Gerau und das Evangelische Dekanat Groß-Gerau – Rüsselsheim gemeinsam mit vielen Kooperationspartnerinnen und -partnern vom 5. September bis 3. Oktober 2026 ausrichten. Das Angebot reicht von Vorträgen und Diskussionsrunde über Kino- und Kochabende bis hin zum Stadtteilfest am Springberg und der Widmung der Begegnungsräume im Haus Raiss an die jüdische Familie Hirsch.

Zum Auftaktfest am Sandböhl waren am 5. September 2026 mehrere hundert Besucherinnen und Besucher gekommen. Den Abschluss bildet der „Tag der offenen Moschee“ am Samstag, 3. Oktober 2026. Die Ahmadiyya Muslim Jamaat öffnet ihre Bait-ul-Shakoor Moschee (Frankfurter Straße 136, gegenüber dem Woogsdammweg) von 10 bis 18 Uhr. Die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs hält ihre Moschee in der Sudetenstraße 29 von 12 bis 17 Uhr offen.