Bürgerversammlung am 15. September in Dornheim
Zur ersten Bürgerversammlung in der laufenden Wahlperiode lädt Stadtverordnetenvorsteherin Julia Hartmann (CDU) für Dienstag, 15. September 2026, um 19 Uhr in die Dornheimer Riedhalle (Am Sportfeld 1) ein. Bürgerversammlungen sind laut Hessischer Gemeindeordnung (HGO) mindestens einmal im Jahr einzuberufen, um die Bürgerinnen und Bürger über wichtige Angelegenheiten der Kommune zu unterrichten.
Kommunales Krisenmanagement wird Thema
Die Tagesordnung sieht unter anderem einen Bericht zum kommunalen Krisenmanagement vor. Sabine Hoffmann, Leiterin für Sonderprojekte und Krisenmanagement, wird darüber informieren, was die Stadt unternimmt, um für den Ernstfall gerüstet zu sein – sei es ein längerer Stromausfall, ein Hackerangriff oder ein größeres Unfallgeschehen. Groß-Gerau wird in solchen Fällen Meldestellen und bei Bedarf auch einen Betreuungsplatz für bis zu 50 Personen einrichten.
Groß-Geraus Bürgermeister Jörg Rüddenklau wird auf die Punkte Klimamanagement und den Umgang mit besonderen Unwetterereignissen eingehen. Dabei wird es auch um die Frage gehen, wie sich die Kreisstadt beispielsweise für Starkregenereignisse wappnen kann und welche Rolle die Entsiegelung von Flächen spielt.
Sachstandsberichte zu Bebauungsplänen
Weitere Themen sind Sachstandsberichte zum Bau der Ortsumgehung Dornheim, für die vorbereitende Arbeiten bereits angelaufen sind, und zu den Bebauungsplänen für das Wohngebiet „Am Hinterlacher Sand“ im Norden Dornheims und das Gewerbegebiet „Am Hermannsberg West“ in Groß-Geraus Norden. Auch die Zukunft des Areals im „Lausböhl“ – hier hatte die Stadtverordnetenversammlung im Februar 2026 die Ansiedlung eines Rechenzentrums mehrheitlich abgelehnt – soll angesprochen werden.
Darüber hinaus können Bürgerinnen und Bürger bei der Versammlung Fragen zu allen interessierenden Themen stellen.
Die Vorsitzenden der im Stadtparlament vertretenen Fraktionen werden ebenfalls anwesend sein; auch an sie können Fragen gerichtet werden.