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Eindrückliche Schilderungen und mahnende Worte: Feierstunden in der Kreisstadt Groß-Gerau am Volkstrauertag

„Friede ist kein passiver Zustand, sondern tägliche Arbeit“, mahnte Jörg Rüddenklau. G

Groß-Geraus Bürgermeister fügte bei der Veranstaltung im Historischen Rathaus aufgrund der vielen Krisen auf der Welt an: „Lassen Sie uns gemeinsam für die Werte eintreten, die uns Frieden und Wohlstand beschert haben.“
Sehr einprägsam waren auch die Worte von Carina Capelle und Emilie Zacharias, Schülerinnen der Prälat-Diehl-Schule (PDS), Leistungskurs Geschichte. Sie hielten einem sehr eindrücklichen Redebeitrag, in den sie sehr viel Recherchearbeit gesteckt hatten und der auch emotionale Abschnitte enthielt. „Die, die ihr Leben verloren haben, dürfen nicht vergessen werden. Solange Menschen einander bekämpfen und solange sie nicht miteinander sprechen, kann nicht Frieden sein“, mahnten die beiden Schülerinnen.
Zudem sprachen Ulrich Görzel, Vorsitzender des VDK-Ortsverbands Dornheim, Pfarrerin Josephine Haas von der Evangelischen Stadtkirchengemeinde und Walter Ullrich, der Vorsitzende des Fördervereins Jüdische Geschichte und Kultur im Kreis Groß-Gerau. Musikalisch begleitet wurde die Feierstunde von der Riedstädter Musikwerkstatt unter Leitung von Wolfgang Seidemann.
Zum Abschluss der zentralen Gedenkfeier im Historischen Rathaus gab es Kranzniederlegung am Ehrenmal durch Bürgermeister Rüddenklau, der auch das Totengedenken verlas, Stadtverordnetenvorsteher Christian Wieser (CDU) sowie Ulrich Görzel.
Anschließend fanden Kranzniederlegungen am Friedhof Wallerstädten, am Friedhof Berkach und am Friedhof Dornheim statt.