Ausschuss berät über Satzungen
Der Finanz-, Digital- und Organisationsausschuss (FiDO) der Groß-Gerauer Stadtverordnetenversammlung tagt am Donnerstag, 22. Oktober 2026, um 19 Uhr im Stadtmuseum (Am Marktplatz 3).
An diesem Abend wird es ausschließlich um die Neufassung von städtischen Satzungen gehen. Betroffen ist zum einen die Hauptsatzung, die die wesentlichen Grundlagen der örtlichen Selbstverwaltung, den Aufbau der Organe sowie die nähere Zuständigkeitsverteilung zwischen Stadtverordnetenversammlung und dem Magistrat regelt.
In der Hauptsatzung wird unter anderem festgelegt, wie viele Magistratsmitglieder es gibt, welche Ausschüsse gebildet werden und welche Entscheidungen das Parlament dem Magistrat überträgt.
Außerdem beraten die FiDO-Mitglieder über die Entschädigungssatzung der Kreisstadt und die Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung. In der Entschädigungssatzung wird beispielsweise festgelegt, wie hoch das Sitzungsgeld für ehrenamtlich tätige Kommunalpolitikerinnen und -politiker beziehungsweise von ehrenamtlichen Mitgliedern in Kommissionen und Beiräten ist.
Die Geschäftsordnung der Stadtverordnetenversammlung regelt unter anderem die Bildung von Fraktionen, das Einberufen von Sitzungen, den Umgang mit Anträgen und Anfragen, Abstimmungen, die Sitzungsdauer und die Redezeit.
Zu den von der Verwaltung vorgelegten Neufassungen der Satzungen liegen jeweils Änderungsanträge aus Reihen der Fraktionen vor.