Sprungziele
Hauptmenü
Inhalt

Groß-Gerauer gedenken der Pogromnacht von 1938

In Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden hat der Magistrat der Kreisstadt Groß-Gerau das Gedenken an die Opfer abgehalten.

Ausgehend vom Marktplatz zogen die Teilnehmenden in einem Schweigemarsch durch Darmstädter Straße und Frankfurter Straße zur Gedenkstätte der ehemaligen Synagoge in der Adolf-Göbel-Straße.
An der Gedenktafel legten Heike Mause, Dekanin des Evangelischen Dekanats Groß-Gerau-Rüsselsheim, und Bürgermeister Jörg Rüddenklau einen Kranz nieder.
In Redebeiträgen wiesen Dekanin Mause und Bürgermeister Rüddenklau auf die Verbrechen des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland hin, mahnten, dass dieses düstere Kapitel der deutschen Geschichte nicht vergessen werden dürfte und Friede und Demokratie keine Selbstverständlichkeit seien.
Schülerinnen und Schüler der Prälat-Diehl-Schule hielten das Gedenken hoch, in dem sie Namen von Jüdinnen und Juden vorlasen, die vor den Nazis flüchten mussten oder von diesen verschleppt wurden.