Jugendwehren meistern gemeinsame Übung
Die Jugendfeuerwehren aus Berkach, Dornheim, Groß-Gerau und Wallerstädten haben bei einer gemeinsamen Übung ihr Können unter Beweis gestellt. Im Mittelpunkt der Übung stand ein anspruchsvolles Einsatzszenario: Ein Waldbrand auf einer Fläche von rund 700 Quadratmetern, bei dem zudem sechs Personen als vermisst gemeldet wurden.
Die gemeinsame Übung begann mit einer kurzen Begrüßung durch den stellvertretenden Stadtbrandinspektor, die Wehrführer der beteiligten Stadtteile sowie den Stadtjugendwart. Kurz darauf ertönte der Alarm für die rund 20 Jugendlichen im Alter von zehn bis 18 Jahren. Einsatzort war ein Waldgebiet im Bereich Groß-Gerau/Nord.
Löschangriff und Vermisstensuche
Nach dem Eintreffen wurden die Nachwuchskräfte durch den Stadtjugendwart und Zugführer in die Lage eingewiesen und erhielten ihre jeweiligen Einsatzaufträge. Schnell zeigte sich, dass mehrere Aufgaben gleichzeitig bewältigt werden mussten. Während ein Teil der Jugendlichen die Wasserversorgung aufbaute und mit dem Löschangriff begann, machte sich eine weitere Gruppe auf die Suche nach den sechs vermissten Personen.
Für die Brandbekämpfung standen den Jugendlichen verschiedene Einsatzmittel zur Verfügung. Neben mehreren Löschangriffen kamen auch Feuerpatschen und spezielle Waldbrandrucksäcke zum Einsatz. Durch das koordinierte Vorgehen gelang es den Nachwuchsfeuerwehrleuten, die Ausbreitung des fiktiven Brandes einzudämmen.
Ursache des fiktiven Feuers entdeckt
Schließlich konnte auch die Ursache des angenommenen Waldbrandes ausfindig gemacht werden: Eine alte Feuertonne hatte das Feuer verursacht. Nachdem diese als Brandherd entdeckt worden war, konnte sie von den Jugendlichen erfolgreich gelöscht werden.
Parallel zur Brandbekämpfung lief die Vermisstensuche weiter. Alle sechs gesuchten Personen konnten schließlich gefunden und wohlbehalten aus dem Wald gerettet werden. Die gestellten Aufgaben meisterten die Jugendlichen souverän und mit großem Engagement. Das reibungslose Zusammenspiel der einzelnen Gruppen zeigte dabei eindrucksvoll, wie wichtig eine gute Ausbildung und regelmäßige gemeinsame Übungen für den späteren Einsatz sind.
Abschluss beim gemeinsamen Grillen
Nach Abschluss der Übung ging es für die Jugendlichen zurück zum Stützpunkt. Dort wurden die eingesetzten Fahrzeuge und Gerätschaften gemeinsam gereinigt und wieder für den nächsten Einsatz vorbereitet.
Zum Abschluss des ereignisreichen Tages stand jedoch nicht mehr die Einsatzübung, sondern die Gemeinschaft im Vordergrund. Bei einem gemeinsamen Grillen ließen die Jugendfeuerwehren den Nachmittag gemütlich ausklingen.
Die gemeinsame Übung bot den Jugendlichen damit nicht nur die Möglichkeit, ihr feuerwehrtechnisches Können unter Beweis zu stellen, sondern stärkte zugleich die Zusammenarbeit und den Zusammenhalt zwischen den einzelnen Jugendfeuerwehren.