Neue Azubis bei der Stadtverwaltung Groß-Gerau
Bei der Groß-Gerauer Stadtverwaltung haben im August 2026 Livia Engeroff (16) und Marvin Daum (18) ihre Ausbildung als Verwaltungsfachangestellte begonnen. Beide hatten zuvor bei Praktika in anderen Kommunen bereits erste Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung sammeln können und sich bewusst für diesen Ausbildungsgang entschieden.
Groß-Geraus Bürgermeister Jörg Rüddenklau hieß die neuen Auszubildenden willkommen und ermunterte sie dazu, aktiv an der eigenen Ausbildung mitzuwirken, Fragen zu stellen und auch eigene Wünsche zu Ausbildungsinhalten zu äußern.
„Unsere Verwaltung lebt von engagiertem Nachwuchs und Menschen, die die Stadt aktiv gestalten wollen“, erklärt Rüddenklau. „Ausbildung hat bei der Stadtverwaltung Groß-Gerau einen hohen Stellenwert, denn sie ist die beste Investition in die Zukunft unserer Kommune.“
Neben dem Verwaltungschef begrüßten auch Christine Hempel (Fachbereichsleitung Zentrale Verwaltung), Personalratsvorsitzende Tanja Walle sowie die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte Kerstin Kalweit die beiden neuen Mitarbeitenden. Walle warb bei der Gelegenheit dafür, sich in der Jugend- und Auszubildendenvertretung zu engagieren.
Die dreijährige Ausbildung bei der Stadtverwaltung verbindet praktische und theoretische Lernphasen. Der praktische Teil findet in verschiedenen Fachbereichen statt. Die Auszubildenden lernen unter anderem die Zentralen Dienste samt Personalwesen, den Fachbereich Bauen und Umwelt sowie weitere Fachbereiche (darunter Bürger, Ordnung und Verkehr/Finanzen, Controlling und Wirtschaftsförderung/Gesellschaft und Kultur/Kindertageseinrichtungen) kennen.
Dabei sammeln die Auszubildenden Erfahrung, Anträge zu bearbeiten, Bescheide zu erstellen und Bürger kompetent zu beraten. Die theoretische Ausbildung erfolgt in der Berufsschule und am Verwaltungsseminar Darmstadt, wo unter anderem Verwaltungsrecht, Kommunalrecht, Personalwesen, Haushaltswesen und Wirtschaftslehre auf dem Lehrplan stehen.
Die Ausbildung führt zum sicheren Umgang mit Gesetzen und Vorschriften, fördert Organisationstalent im Kontakt mit der Bürgerschaft und ermöglicht es, theoretisches Wissen unmittelbar in die Praxis umzusetzen.
Mit ihrem Engagement in der Nachwuchsförderung gibt die Stadt nicht nur jungen Leuten eine berufliche Perspektive, sondern stellt so auch sicher, dass in Zukunft qualifizierte Fachkräfte für die vielfältigen Aufgaben der Verwaltung zur Verfügung stehen.