Stadtverordnetenversammlung tagt
Die Groß-Gerauer Stadtverordnetenversammlung kommt am Dienstag, 3. Februar, zu ihrer letzten Sitzung vor der Kommunalwahl am 15. März 2026 zusammen. Beginn ist um 19 Uhr in der Stadthalle (Jahnstraße 14). Die Stadtverordneten tagen öffentlich.
An diesem Abend soll eine Grundsatzentscheidung fallen, ob die Stadtverwaltung mit der Firma Vantage Data Centers in Verhandlungen über die Ansiedlung eines Rechenzentrums in der Nähe des Dornberger Bahnhofs einsteigt. In den Fachausschüssen hatte es hierzu keine Beschlussempfehlungen gegeben.
Vantage Data Centers möchte auf einem rund 14 Hektar großen Gelände im Lausböhl, das früher von der Automobilspedition ARS Altmann genutzt wurde, ein Rechenzentrum errichten. Schrittweise sollen fünf Gebäudeblöcke entstehen, die mit Technikaufbauten eine Höhe von rund 30 Metern erreichen werden.
Die Stadtverwaltung hat in einer sogenannten SWOT-Analyse Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Projekts bewertet und für die Entscheidungsträger aufbereitet. Zu diesem Themenkomplex liegen außerdem Anträge von Fraktionen und eine Anfrage vor.
Weitere Themen sind der Bericht von Bürgermeister Jörg Rüddenklau, die Verlängerung des Frauenförderplans, ein Beschluss zum Schwammstadtprinzip, der Hitzeaktionsplan des Kreises Groß-Gerau und die Umsetzung des Konzepts für ein Kinder- und Jugendforum.
Außerdem soll der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan Am Hermannsberg West gefasst werden. Auf einem rund 5,3 Hektar großen Areal im Norden der Kreisstadt Groß-Gerau soll ein klimaresilientes Gewerbegebiet für kleine und mittlere Unternehmen entstehen.