Sprungziele
Hauptmenü
Inhalt

Vortragsreihe „Gesund im Alter“ startet

Älter werden heißt nicht nur, länger zu leben – auch neue Herausforderungen und Fragen tauchen im Laufe der Jahre auf und wollen bewältigt werden. Die Städtische Seniorenarbeit der Kreisstadt Groß-Gerau lädt gemeinsam mit der Kreisvolkshochschule Groß-Gerau (Fachbereich Gesundheit) ins Haus Raiss (Frankfurter Straße 46) zu spannenden Vorträgen ein, die sich mit Gesundheit, Lebensqualität und Selbstbestimmung im Alter beschäftigen.

Die Teilnahme ist kostenlos, doch wird um Anmeldung bei der Kreisvolkshochschule gebeten (entweder telefonisch unter 06152-18700 oder per E-Mail an info@kvhsgg.de.

Zum Auftakt geht es um die Elektronische Patientenakte

Die Reihe beginnt am Dienstag, 31. März 2026, um 18 Uhr mit dem Thema „Die Elektronische Patientenakte - Vor- und Nachteile für Ältere“.

Seit Oktober 2025 sind ärztliche Praxen, Kliniken und andere „Leistungserbringer“ dazu verpflichtet, die Elektronische Patientenakte (ePA) mit Informationen zu „befüllen“ - es sei denn, es wurde von Seiten der Patientin oder des Patienten Widerspruch eingelegt. Ein Vorteil ist die Bündelung aller Befunde und Medikamentenverordnungen, was Doppeluntersuchungen und Wechselwirkungen vermeiden soll. Gerade für ältere Menschen mit komplexer Gesundheitssituation kann das hilfreich sein. Auch der Zugriff auf die eigenen Unterlagen ist durch die ePA möglich. Aber gibt es auch Nachteile? Wie sieht es mit der Datensicherheit aus? Was, wenn ich gar kein Smartphone habe?

Dr. Roxana Sauer, Ärztliche Leiterin des Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) Kreis Groß-Gerau, informiert über die Möglichkeiten der Elektronischen Patientenakte und was bei der Nutzung zu beachten ist. Im Anschluss ist Zeit für Fragen eingeplant.

Termin: Dienstag, 31. März 2026, 18 bis 19 Uhr, Haus Raiss, Frankfurter Straße 46, 64521 Groß-Gerau. Anmeldung bei der KVHS (Kursnummer GG-30605).

Organspende nach dem Tod - ein Thema auch für Ältere?

Weiter geht es am Dienstag, 7. April, um 18 Uhr mit „Organspende nach dem Tod - ein Thema auch für Ältere?“.
Viele Menschen machen einen Bogen um das Thema „Organspende“ - es ranken sich viele Gerüchte, Ängste und Befürchtungen darum. Aber: Das Thema geht auch Menschen in höherem Alter etwas an. Viele hoffen jahrelang auf die Spende eines Organs, das ihr Leben retten kann. Doch die Wartelisten sind lang und viele Menschen haben Bedenken, sich als spendende Person zur Verfügung zu stellen.

Dabei ist diese Möglichkeit auch in höherem Alter nicht automatisch ausgeschlossen. Der Vortrag soll mit seriösen Fakten und medizinischen Informationen Licht ins Dunkel bringen und Fragen beantworten wie: Was bedeutet eigentlich „Entscheidungslösung“?
Wann habe ich als älterer Mensch eine Chance, ein Organ zu erhalten? Und wann ist es sinnvoll, selbst Organe spenden? Wie geht das genau vor sich? Muss ich befürchten, dass man mich im Zweifelsfall nicht optimal versorgt, nur um meine Organe zu bekommen? Was daran ist wichtig für meine Patientenverfügung?

Dr. med. Ilknur Kilic, kommissarische Chefärztin, und Dr. Simeon Tsohataridis, Oberarzt der Inneren Medizin bei der Kreisklinik Groß-Gerau, informieren über die medizinischen und rechtlichen Aspekte der Organspende. Im Anschluss ist Zeit für Fragen eingeplant.

Termin: Dienstag, 7. April 2026, 18 bis 19 Uhr, Haus Raiss, Frankfurter Straße 46, 64521 Groß-Gerau. Anmeldung bei der KVHS (Kursnummer GG-30606).

Zum Abschluss werden ambulante Versorgung und Pflege behandelt

Den Abschluss der Reihe bildet am Dienstag, 14. April, um 16 Uhr der Vortrag „Ambulante Versorgung und Pflege – Möglichkeiten und Grenzen“.

Wenn eine Pflegebedürftigkeit besteht, stellt sich die Frage, was für eine gute Versorgung notwendig ist und wie diese organisiert werden kann. Hier gibt es kein Rezept – viele Aspekte spielen eine Rolle: Die gesundheitliche Situation und die Bedarfe des Pflegebedürftigen, aber auch das Umfeld, Ressourcen von Angehörigen und die Wohnsituation. Die meisten Menschen möchten solange wie möglich in ihrer vertrauten Wohnung bleiben, Angehörige gehen oft weit über ihre Kräfte, um dies mit ambulanter Pflege zu ermöglichen. Aber gibt es auch Grenzen? Woran erkenne ich, dass es zuhause nicht mehr geht? Wann ist es Zeit fürs Pflegeheim?

Sabine Walter vom Pflegestützpunkt des Kreises Groß-Gerau erläutert die vielfältigen Möglichkeiten der ambulanten Pflege und zeigt auch deren Grenzen auf. Im Anschluss ist Zeit für Fragen eingeplant.

Termin: Dienstag, 14. April 2026, 16 bis 17 Uhr, Haus Raiss, Frankfurter Straße 46, 64521 Groß-Gerau. Anmeldung bei der KVHS (Kursnummer 30607).