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Datum: 09.03.2026

500 neue Bäume für den Heißfeldwald

Ihr Heißfeldwald liegt den Dornheimern am Herzen. Das hat sich am Samstag gezeigt, als sie gleich scharenweise in die Nähe der Sieben-Geschwister-Eiche strömten, um neue Bäume zu pflanzen. Viele hatten sogar eigene Spaten dabei. Die Aktion der Waldfreunde gGmbH aus Dreieich war von der Volksbank Darmstadt Mainz eG ermöglicht worden: Das Geldinstitut hatte 500 Jungpflanzen gesponsert.

Eichen und Hainbuchen gesetzt

Bei herrlichem Sonnenschein wurden diesmal 250 Eichen und 250 Hainbuchen gesetzt. Bereits am 1. November 2025 waren auf dem etwa einen Hektar großen Areal bei einer ähnlichen Aktion 1000 Bäume gepflanzt worden, damals auch Atlaszeder und Sandbirke. Mit klimaangepassten Baumarten soll ein Wald für die Zukunft entstehen.

„Wir geben dem Wald einen Impuls“, sagte Waldfreunde-Geschäftsführer Jürgen Graf. Der natürliche Waldumbau würde Jahrzehnte dauern. Mit Aktionen wie in Dornheim wolle man diese Entwicklung beschleunigen und Zukunft pflanzen.

Begeistert zeigte sich Peter Jost, Bereichsdirektor Gesellschaftliches Engagement bei der Volksbank Darmstadt Mainz eG. Er packte selbst mit an, hob Löcher aus und setzte einige Jungpflanzen in die Erde. Der Volksbank Darmstadt Mainz eG sei Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein großes Anliegen. „Unser Ziel ist es, in unserem Geschäftsgebiet jedes Jahr 5000 Bäume zu pflanzen.“

Viele Familien packen mit an

Groß-Geraus Bürgermeister Jörg Rüddenklau war bei der Pflanzaktion wegen anderer Termine verhindert, freut sich aber sehr über die Unterstützung für den Dornheimer Wald. Die Aktion helfe nicht nur Wald und Klima. „Den Kindern wird anschaulich vermittelt, welche Bedeutung der Wald für uns alle hat“, lobte er.

Zahlreiche Familien, die schon im November dabei waren, kamen nun erneut in den Heißfeldwald. Auch die Dornheimer Kindertagesstätten Hölderlin- und Donaustraße, die Dornheimer Grundschule sowie Tanzsportgruppen der Sportgemeinde (SG) Dornheim machten mit.

Wie Anton Strecker von den Waldfreunden erklärte, werde seit einiger Zeit mit Baumarten experimentiert, die mit der zunehmenden Hitze und Trockenheit besser zurechtkämen. Dies treffe beispielsweise auf die Libanonzeder zu, doch habe sich gezeigt, dass sie Probleme mit der winterlichen Kälte hierzulande habe.

Heißfeldwald hat unter Trockenheit und Hitze gelitten

Der Heißfeldwald wurde in den vergangenen Jahren stark von Trockenheit und Hitze getroffen. Besonders die Kiefern litten unter dem zunehmenden Stress – vielerorts sind ganze Bestände reihenweise abgestorben. Daher soll nun ein Wald mit Baumarten aufgebaut werden, die besser mit dem sandigen Boden und der steigenden Trockenheit zurechtkommen.

Damit die Jungpflanzen anwachsen können und nicht von Wildtieren weggeknabbert werden, ist das Gelände mit einem Holzzaun umgeben.

Die Kinder, die am Samstag mitgepflanzt haben, werden in einigen Jahren die Erfolge ihrer Pflanzaktion betrachten können – und später als Erwachsene hoffentlich auch das Kronendach und dann wissen: das waren wir.