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Datum: 02.04.2026

Ostern in der Kita Auf Esch

Der Gründonnerstag stand in der Groß-Gerauer Kita Auf Esch ganz im Zeichen von Ostern. Die Kinder begaben sich auf Ostereiersuche, zudem gab es ein Osterfrühstück sowie Osterlamm und -hasen in Kuchenform. „Bei uns werden alle Feste gefeiert, die die Kinder aus ihren Kulturkreisen mitbringen“, sagt Kita-Leiterin Sevgi Mala-Caliskan.

Durch interaktives Vorlesen werden die Kinder auf die Feste vorbereitet, sei es nun Ostern, Weihnachten, das Zuckerfest nach Ramadan, St. Martin oder auch das chinesische Neujahrsfest. „Ramadan ist ein Fest des Teilens, ebenso wie St. Martin oder Weihnachten“, so Mala-Caliskan. Es gehe um soziales Miteinander und das Lernen voneinander. Derzeit ist die Kita österlich geschmückt, in der Adventszeit steht dort ein Tannenbaum. Ganz ähnlich wird mit den religiösen Festen auch in den anderen der insgesamt 13 städtischen Kitas umgegangen.

Alle lernen von- und miteinander

In der Kita Auf Esch werden derzeit mehr als 70 Kinder betreut, rund 25 Nationalitäten sind vertreten. Offenheit ist Mala-Caliskan wichtig. „Das alles basiert auf Diversität und Vielfalt“, ergänzt ihre Stellvertreterin Alexandra Celik. Bei Kindern und Eltern komme das gut an, alle lernten voneinander und erführen etwas über Feste und ihre Hintergründe. In den vergangenen Jahren hatten sich Ostern und Ramadan überschnitten – und so stand schon mal ein Osterhase neben einer orientalischen Lampe.

In den zurückliegenden Tagen und Wochen haben die Kinder Osterdekoration mit Papiermosaik und Stempeltechnik gefertigt, Styroporeier gefärbt, Osterkarten gebastelt und Bilder gemalt. Auf dem Speiseplan standen Eier in Senfsoße, und sogar ein Osterlied in Gebärdensprache wurde einstudiert.

Ostereiersuche sorgt für große Freude

Dafür, dass bei der Ostereiersuche alle ein Geschenktütchen bekamen, hatte der Elternbeirat der Kita gesorgt. Bei den Kindern war die Freude groß, als sie die Tütchen gefunden hatten.

Das Motto bei Festen in der Kita laute „Wir feiern mit Freunden“, berichtet Mala-Caliskan. Und weil Geburtstage in den verschiedenen Kulturkreisen einen unterschiedlichen Stellenwert hätten, würden immer freitags alle Geburtstagskinder einer Woche gefeiert. In der Kita führe man so mehrere Kulturen zusammen – und zwar nicht in der Theorie, sondern in der täglich gelebten Praxis.