Original-Blütenweg-Jazzer spielen im Dorfzentrum
Die Original-Blütenweg-Jazzer sind am Sonntag, 31. Mai 2026, um 11 Uhr auf Einladung des Fördervereins Stadtmuseum Groß-Gerau zu Gast im Wallerstädter Dorfzentrum (An der Pforte 15).
Der Name der Band ist inzwischen zum Markenzeichen geworden und steht für fröhliche Dixielandweisen und verjazzte Oldies. Der Einsatz origineller Instrumente wie Mundharmonika, Akkordeon und Waschbrett ist Ausdruck für den Spaß, den die Musiker an ihrem Genre haben und an die Zuhörer weitergeben.
Ensemble besteht seit 1979
Das 1979 gegründete Ensemble feierte 2004 sein 25-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass wurde die Band zu „Botschaftern der Bergstraße“ und Ehrenbürgern von New Orleans ernannt. Der Erfolg ist besonders dem umtriebigen Bandleader, Bruno Weis, ehemals Professor für Elektrotechnik, zu verdanken, dem immer wieder das Kunststück gelingt, die ganze Schar von kreativen Individualisten unter einen Hut zu bringen. Er selbst bringt das Banjo, aber auch das Waschbrett und die Ukelele originell ins musikalische Geschehen ein.
Der Multi-Instrumentalist Hubert Ensinger überzeugt insbesondere mit seiner Trompete und als Sänger, Markus Jörg glänzt immer wieder mit schwindelerregenden Klarinetten-Improvisationen und Dieter Kordes sorgt am Klavier für die verbindende Harmonie der Arrangements. Günter Flassak garantiert mit seinem Bass die tiefe Gründung der Stücke und Rainer Dorstewitz bereichert das Ganze durch seine gekonnten Soli auf dem Tenorbanjo. Legendär sind die Soli von Hans-Jürgen Götz am Schlagzeug.
2001 war die Band erstmals in Wallerstädten zu Gast
2001 war die Band im Rahmen der damals neu kreierten Kulturreihe „Groß-Gerauer Akzente“ erstmals in Wallerstädten aufgetreten. Die Stadt hatte seinerzeit verschiedene unverwechselbare Spielorte in Groß-Gerau für Kulturveranstaltungen genutzt und so ihr kulturelles Profil geschärft. Die frisch sanierte ehemalige Diehl’sche Hofreite aus dem 16. Jahrhundert bot das passende Ambiente, um ein paar beschwingte Stunden zu gestalten.
Seit dieser Zeit gehört der Wallerstädter Termin im Mai jeden Jahres zum festen Bestandteil des städtischen Kulturprogramms – auch in diesem Jahr, denn trotz fehlender städtischer Haushaltsmittel hält der Förderverein die Veranstaltung aufrecht. Das Team des Vereins bereitet zusammen mit dem Ehepaar Karl-Heinz und Gisela Heldmann wiederum eine ansprechende Palette an Speisen und Getränken zu und ist bemüht, die geradezu familiäre und beschwingte Atmosphäre der vergangenen Jahre wieder aufleben zu lassen.
Karten zu 18 Euro werden in diesem Jahr anders als zuletzt aus organisatorischen Gründen unter der E-Mail juergen.volkmann.58@gmail.com reserviert oder sind an der Tageskasse zu erhalten.