Pläne für Rechenzentrum am Lausböhl vorgestellt
In der Sitzung des Klima-, Umwelt-, Mobilität, Bau- und Stadtentwicklungsausschusses (KUMBS) am Mittwoch hat das Unternehmen Vantage Data Centers (VDC) seine Pläne für ein Rechenzentrum in der Nähe des Dornberger Bahnhofs vorgestellt. Die Ausschusssitzung im Stadtmuseum stieß auf reges Interesse: Rund 40 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die Präsentation.
Die Ausschussmitglieder stellten in einem öffentlichen und einem nicht-öffentlichen Teil der Sitzung zahlreiche Fragen und diskutierten intensiv über die Pläne.
Am Ende gelangten sie zu der Entscheidung, sich in den Fraktionen noch einmal näher mit dem Thema befassen zu wollen und die Pläne in einer weiteren Sitzungsrunde der kommunalen Gremien zu beraten.
Die Frage, ob die Stadtverwaltung vertiefende Gespräche mit dem Investor aufnehmen soll, wird daher auch nicht - wie ursprünglich geplant - in der Stadtverordnetenversammlung am 17. November entschieden. Dies dürfte nach Stand der Dinge nun am Dienstag, 8. Dezember 2026, der Fall sein.
Im ersten Schritt geht es um die Frage, ob die Stadt Verhandlungen mit dem Investor über das Ansiedlungsvorhaben führen soll. Über den möglichen Bau und die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens wird zu einem späteren Zeitpunkt gesondert entschieden.
VDC möchte im Dornberger Lausböhl auf einem rund 14,5 Hektar großen Areal, das früher von Automobilspeditionen genutzt und von VDC erworben wurde, ein Rechenzentrum bauen.
Vantage Data Centers stellte nun eine überarbeitete Planung vor, in der Bedenken der Stadt zu einzelnen Punkten aufgegriffen und Lösungsansätze erarbeitet wurden.
Anfang Februar hatte sich das Stadtparlament noch mehrheitlich dagegen entschieden, mit dem Grundstückseigentümer und Investor VDC in Verhandlungen über den Bau eines Rechenzentrums in Nähe der Bahnlinie einzutreten.